. For­schung

.. Geschlech­ter­ver­hält­nis­se und sozia­ler Wan­del in Wohl­fahrts­ge­sell­schaf­ten

… For­schungs­pro­jek­te

Hier fin­den Sie nähe­re Infor­ma­tio­nen zu mei­nen For­schungs­pro­jek­ten im Schwer­punkt „Geschlech­ter­ver­hält­nis­se und sozia­ler Wan­del in Wohl­fahrts­ge­sell­schaf­ten“. Sie umfas­sen theo­re­ti­sche, metho­do­lo­gi­sche und empi­ri­sche Arbei­ten.

Die­se von mir 2016 an der Ruhr-Uni­ver­si­tät Bochum begrün­de­te Inter­na­tio­na­le For­schungs­grup­pe beschäf­tigt sich mit ver­schie­de­nen Aspek­ten der „Kin­der­fra­ge“ im Zuge des gesell­schaft­li­chen Alterns und anti­zi­pier­ten Schrump­fens in vor­nehm­lich west­li­chen wohl­fahrts­ka­pi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaf­ten. The­men sind unter ande­rem die öffent­li­che Pro­ble­ma­ti­sie­rung des Gebur­ten­rück­gangs, Repro­duk­ti­ve Rech­te und Poli­ti­ken der Repro­duk­ti­on sowie die „Ent­selbst­ver­ständ­li­chung“ der gene­ra­ti­ven Lebens­füh­rung. Die Stu­di­en neh­men ver­glei­chen­de Per­spek­ti­ven in geo­po­li­ti­scher, zeit­ge­schicht­li­cher und ungleich­heits­be­zo­ge­ner Hin­sicht ein.

Im Zen­trum die­ses For­schungs­vor­ha­bens, das ich von 2008 bis 2009 am Zen­trum für Inter­dis­zi­pli­nä­re Frau­en- und Geschlech­ter­stu­di­en (ZIF) der HAWK Hoch­schu­le für ange­wand­te Wis­sen­schaft und Kunst Fach­hoch­schu­le Hildesheim/Holzminden/Göttingen und der Stif­tung Uni­ver­si­tät Hil­des­heim durch­ge­führt habe, stan­den Unter­su­chun­gen zum Zusam­men­hang zwi­schen dem Wan­del des Ver­hält­nis­ses von Gene­ra­ti­vi­tät und Geschlecht und wohl­fahrts­ge­sell­schaft­li­cher Insti­tu­tio­nen im natio­na­len und trans­na­tio­na­len euro­päi­schen Kon­text.

Die­ses gemein­sam mit Peter A. Ber­ger 2005 am Insti­tut für Sozio­lo­gie und Demo­gra­phie der Uni­ver­si­tät Ros­tock durch­ge­führ­te Anfor­schungs­pro­jekt dien­te der Auf­be­rei­tung des For­schungs­stands zur Kin­der­lo­sig­keit von Män­nern, zur Vor­be­rei­tung eines Antrags auf Dritt­mit­tel­för­de­rung im Rah­men einer geplan­ten Forscher*innengruppe am Ros­to­cker Zen­trum zur Erfor­schung der Ursa­chen und Kon­se­quen­zen des demo­gra­fi­schen Wan­dels. Im geplan­ten For­schungs­pro­jekt soll­ten Ein­stel­lun­gen, Wert­hal­tun­gen, Leit­bil­der und bio­gra­phi­sche Kon­zep­te zur gewoll­ten Kin­der­lo­sig­keit von Män­nern aus ver­schie­de­nen Milieus, Gene­ra­tio­nen und unter­schied­li­cher kul­tu­rel­ler Prä­gun­gen im Ost-West-Ver­gleich explo­ra­tiv unter­sucht wer­den.

In die­sem gemein­sam mit Peter A. Ber­ger 2004 am Insti­tut für Sozio­lo­gie und Demo­gra­phie der Uni­ver­si­tät Ros­tock durch­ge­führ­ten Anfor­schungs­pro­jekt wur­de der For­schungs­stand zum The­ma aus­ge­wer­tet, zur Vor­be­rei­tung eines Antrags auf Dritt­mit­tel­för­de­rung im Rah­men einer geplan­ten Forscher*innengruppe am Ros­to­cker Zen­trum zur Erfor­schung der Ursa­chen und Kon­se­quen­zen des demo­gra­fi­schen Wan­dels. Im zu bean­tra­gen­den For­schungs­pro­jekt soll­ten bevöl­ke­rungs­po­li­ti­sche Kon­zep­te in öffent­li­chen fami­li­en­po­li­ti­schen Dis­kur­sen von den 1980er bis zu den 2000er Jah­ren im Ost-West-Ver­gleich unter­sucht wer­den.

Im Mit­tel­punkt die­ser theo­re­ti­schen Stu­die, die ich von 1991 bis 1995 für mei­ne Pro­mo­ti­on an der Uni­ver­si­tät Bie­le­feld erar­bei­tet habe, stand das pen­sie­ro del­le dif­fe­ren­za ses­sua­le, im deutsch­spra­chi­gen Kon­text bes­ser bekannt als der ita­lie­ni­sche Dif­fe­renz­an­satz des Mai­län­der Frau­en­buch­la­den­kol­lek­tivs Libre­ria del­le don­ne di Mila­no und der Vero­ne­ser Phi­lo­so­phin­nen­ge­mein­schaft Diot­ima. In der Arbeit wer­den die zen­tra­len Ideen und Kon­zep­te der ita­lie­ni­schen Dif­fe­renz­theo­rie und ‑poli­tik die­ser Grup­pie­run­gen der ita­lie­ni­schen Frau­en­be­we­gung rekon­stru­iert und im Kon­text der deutsch­spra­chi­gen Debat­ten über Gleich­heit und Dif­fe­renz der Geschlech­ter und die sozia­le Kon­struk­ti­on von Geschlecht reflek­tiert.

Eine chro­no­lo­gi­sche Über­sicht zu mei­nen For­schungs­pro­jek­ten (Link zu 8.5) fin­den Sie, wenn Sie den Link ankli­cken.