. Forschung
.. Reflexivität, Kritik und Revision von Wissen(schaft) in der Moderne
… Forschungsprojekte
Übersicht
Hier finden Sie nähere Informationen zu meinen Forschungsprojekten im Schwerpunkt „Reflexivität, Kritik und Revision von Wissen(schaft) in der Moderne“. Sie umfassen theoretische, methodologische und empirische Arbeiten.
Gender-Innovationen in den Sozial- und Geisteswissenschaften: Organisationen und Lehre im Fokus
In diesem Forschungsvorhaben wird exemplarisch untersucht, welchen Einfluss und Status die vornehmlich von Frauen in die Wissenschaft eingebrachte Erkenntniskategorie Gender und die Genderthematik auf die Institutionen- beziehungsweise Organisationsbildung und die fachwissenschaftlichen Kanons in der akademischen Lehre haben. Die empirischen Untersuchungen beziehen sich auf die Disziplinen Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Geschichtswissenschaft und Philosophie. Das Projekt wird unter meiner Leitung seit 2023 an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.
Genderforschung und die neue Governance der Wissenschaft
Im Mittelpunkt dieses von mir von 2013 bis 2016 an der Stiftung Universität Hildesheim geleiteten Forschungsprojekts stand die Analyse der faktischen Bedeutung der Genderforschung unter Bedingungen ökonomisch orientierter Reformprozesse in Hochschule und Wissenschaft. Empirisch untersucht wurden die Forschungsförderung der Genderforschung, ihr Gewicht in der Hochschulentwicklung, die Qualifikationsbedingungen und ‑prozesse des wissenschaftlichen Nachwuchses in diesem Wissenschaftsfeld und ihre Akzeptanz bei ausgewählten Stakeholdern.
Internationale Forschungsgruppe „GeschlechterGesellschaftsTheorien“
Ziel dieser von mir mitbegründeten Forschungsgruppe war die systematische Auslotung von Gesellschaftstheorien im Hinblick auf Verknüpfungsmöglichkeiten mit zentralen Einsichten der Frauen- und Geschlechterforschung. Auf diese Weise sollen die Erkenntnispotenziale von Gesellschaftstheorien und Genderforschung für die Weiterentwicklung von
Theoriebildung und Zeitdiagnose genutzt werden. Die Forschungsgruppe bestand von 2007 bis 2018.
Reflexive Modernisierung und die Verwissenschaftlichung von Protest: Der Beitrag der Frauen- und Geschlechterforschung zur soziologischen Aufklärung der Wissensgesellschaft
Die enge Verwobenheit der sich seit den 1970er Jahren herausbildenden und als interdisziplinäres Wissenschaftsfeld institutionalisierenden Frauen- und Geschlechterforschung und der zweiten Frauenbewegung bildete den Ausgangspunkt dieses Projekts. Der Fokus lag auf der Untersuchung der Versozialwissenschaftlichung des Protests der sozialen Bewegung der Frauen und ihren Einflüssen auf die soziologische Disziplin, basierend auf vorliegender Forschungsliteratur einschließlich eigener empirischer Arbeiten zum Thema. Das Projekt habe ich von 1999 bis 2001 an der HWP – Hamburger Universität für Wirtschaft und Politik bearbeitet.
Eine chronologische Übersicht zu meinen Forschungsprojekten (Link zu Seite 8.5) finden Sie, wenn Sie den Link anklicken.